Angebote zu "Theorie" (10 Treffer)

Kategorien

Shops

Ableitung von Altersvorsorgeentscheidungen unte...
27,28 € *
ggf. zzgl. Versand

Im Zentrum dieser Arbeit steht die Frage, ob die unter dem Siegel der „staatlich geför-derten Altersvorsorge“ angebotenen Finanzprodukte tatsächlich den Ansprüchen einer Förderung genügen, d.h. tatsächlich zu einem effektiven (Vermögens-) Vorteil des An-legers führen. Empirisch betrachtet deutete die anfänglich sehr zögerliche Nachfrage nach den geförderten Produkten – insbesondere der sogenannten Riesterrente – darauf hin, dass aus Sicht der Anleger ein solcher Vorteil nicht zu erkennen war. Der sich in wachsenden Abschlusszahlen der letzten Jahre widerspiegelnde zunehmende Erfolg dieser Produktgattung könnte darauf zurückzuführen sein, dass die Anleger mittlerweile zu der Erkenntnis gekommen sind, aus der sogenannten staatlichen Förderung doch ei-nen Nutzen ziehen zu können. Im Kern wird mit dieser Frage das folgende Entscheidungsproblem beschrieben: Wie hoch sollte der Anteil der staatlich geförderten Finanzprodukte im Altersvorsorgeportfo-lio eines privaten Haushalts sein, um eine möglichst hohe Zielerreichung aus Sicht des Entscheiders zu gewährleisten. Die Tatsache, dass dieses Entscheidungsproblem vor dem Hintergrund des deutschen Steuerrechts mit seinem progressiven Steuertarif sowie einem langen Zeithorizont und dadurch bedingter Unsicherheit zu lösen ist, macht die Lösung komplex bzw. – aus Sicht des Wissenschaftlers positiv formuliert –– reizvoll. Kapitel 1In der Problemstellung (Kapitel 1.1) wird die Schließung der folgenden Forschungslü-cken als Ziel der Arbeit definiert:(1) Die im bisherigen Schrifttum abgeleiteten Erkenntnisse zur Vorteilhaftigkeit staatlich geförderter Altersvorsorgeprodukte beruhen auf der Unterstellung eines konstanten Steuersatzes. Im Rahmen dieser Arbeit wird die Auswirkung eines progressiven Steuersatzes in den Fokus der steuerlichen Betrachtung gestellt. (2) Die Analyse von Portfolioeffekten durch Mischung von staatlich geförderten und ungeförderten Vorsorgealternativen fehlt bisher. Um das Vorliegen solcher Portfolioeffekte beschreiben bzw. deren Nichtexistenz modellhaft belegen zu können, werden im Rahmen dieser Arbeit Altersvorsorgeportfolios konstruiert und analysiert. (3) Der durch die Zertifizierungsanforderungen für staatlich geförderte Finanzpro-dukte erklärbare höhere Verwaltungsaufwand geht im Regelfall auch mit einer geringeren Rentabilität dieser Produktgattung einher. Daraus leitet sich die wis-senschaftlich bisher unbeantwortete Frage ab, inwieweit dieser Kostennachteil der staatlichen Förderung durch Vorteile der Förderung kompensiert werden kann. (4) Der Aspekt der Flexibilität einer Anlage – im Schrifttum im Regelfall in Form von Einmalzahlungen modelliert – wurde bisher nur für den Sonderfall der Riesteranlage untersucht. Die Ausweitung der Analyse auf ungeförderte Produk-te und Portfolios von geförderten und ungeförderten Produkten fehlt bisher und soll im Rahmen dieser Arbeit erfolgen. (5) Die Unsicherheit der steuer- und förderrechtlichen Rahmenbedingungen (politi-sche Unsicherheit) einerseits und die mit statistischen Methoden nur schwer zu greifende Dynamik der finanziellen und persönlichen Umstände des Haushalts (anlegerindividuelle Unsicherheit) andererseits sind gerade bei Planungszeit-räumen von 20 bis 30 Jahren als planungsrelevante Einflussgrößen hervorzuhe-ben. Eine Berücksichtigung dieser Unsicherheitsquellen fehlt bisher im Schrift-tum und soll mithilfe der Theorie unscharfer Mengen in die Modellentwicklung dieser Arbeit einbezogen werden. Kapitel 2Durch eine modellhafte Beschreibung eines Leibrentenprodukts in den jeweiligen Aus-prägungen der drei Schichten der Altersvorsorge in Deutschland werden die Grundlagen der weiteren Modellierung gelegt. Mithilfe der Kennzahlen „Wirkungsgrad“ und „Förderquote“ werden nicht nur die Probleme der aktuellen Beratungspraxis zur privaten Altersvorsorge verdeutlicht, sondern auch die Bildung von Altersvorsorgeportfolios und die Einbeziehung von Unsicherheit im Rahmen der folgenden Modelle motiviert. Kapitel 3Dieses Kapitel ist der Modellierung des Entscheidungsproblems gewidmet. Zunächst werden einige für alle folgenden Modellierungen geltenden Rahmenbedin-gungen und Restriktionen definiert und beschrieben. Darauf aufbauend erfolgt unter der später aufzulösenden Prämisse der Sicherheit die Konstruktion eines ersten Grundmo-dells, das auf der Grundlage von konstanten Steuersätzen und Förderquoten zum Ergeb-nis kommt, dass stets die Vollinvestition zum besten Ergebnis für den Anleger führt. Dieses Ergebnis wird bereits durch die erste Modellerweiterung – die Einführung eines progressiven Steuertarifs – relativiert. Mithilfe des erweiterten Modells lässt sich ein Trade-Off zwischen Steuersubvention in der Ansparphase und erhöhter Steuerlast im Rentenalter aufzeigen, der in bestimmten, im Rahmen der Arbeit auch beispielhaft ver-deutlichten, Datenkonstellationen zu einer Mischung aus geförderter und ungeförderter Vorsorge als Optimallösung führen kann. Die sich anschließenden Sensitivitätsanalysen zeigen anhand von Parametervariationen die engen Grenzen auf, in denen die Optimallösung bestand hat und bieten damit eine weitere Begründung für die Modellierung des Problems unter Unsicherheit. Die folgenden Modellerweiterungen zeigen Änderungen des Entscheidungsverhaltens gegenüber der Grundmodellierung bei variabler Förderquote in der Ansparphase (Kapi-tel 3.2.3), bei Unterstellung abweichender Anlagerenditen der Alternativen (Kapitel 3.2.4) sowie unter Einbeziehung der Einmalauszahlung des Vorsorgekapitals (Kapitel 3.2.5) auf. Sowohl das Modell bei flexibler Förderquote als auch das Modell unter Einbeziehung der Einmalauszahlung zeigen, dass die Mischung von geförderter und ungeförderter Vorsorge zu einer verbesserten Zielerreichung gegenüber den jeweiligen Randlösungen (i.e. Vollinvestition in eine der beiden Alternativen) führen kann. Gerade für die Praxis dürfte die in diesem Kontext gewonnene Erkenntnis von besonde-rem Interesse sein, dass eine Riesterpolice bei Kapitalisierung zum Renteneintritt (schädliche Verwendung) gegenüber einer Privatpolice sogar noch an Attraktivität ge-winnt. Landläufig wird der Wunsch nach einer Einmalauszahlung zum Renteneintritt eher als Argument gegen die Riesterrente verwendet. Die zinsfreie Rückzahlung der in der Ansparphase gewährten staatlichen Förderungen sowie der im Vergleich zum Verrentungsszenario relativ hohe steuerpflichtige Anteil der per Einmalzahlung ausgeschütteten ungeförderten Alternative liefern die wesentlichen Ansatzpunkte zur Begründung dieses Effekts. Durch eine isolierte Betrachtung des Zinseffekts einerseits und des Effekts der staatli-chen Förderung andererseits wird gezeigt, dass gerade bei langen Laufzeiten ein margi-naler Zinsvorteil der ungeförderten Finanzprodukte bereits ausreicht, um den Vorteil der staatlichen Förderung zu egalisieren. Insofern spielen renditemindernde Kosteneffekte als konterkariendes Element zur staatlichen Förderung eine nennenswerte entschei-dungsrelevante Rolle. In Kapitel 3.3 wird die Annahme der Sicherheit aufgegeben. Mithilfe einer vertiefenden Analyse relevanter Unsicherheitsfaktoren des vorliegenden Entscheidungsproblems (Kapitel 3.3.1) wird die spätere Verwendung unscharfer Mengen als modelltheoretischer Rahmen zur Betrachtung des Problems unter Unsicherheit motiviert (Kapitel 3.3.2). Da es sich bei der Modellierung unscharfer Mengen im gegebenen Kontext um einen innovativen Ansatz handelt, werden die wesentlichen Aspekte des zugrunde liegenden Instrumentariums im Überblick dargestellt (Kapitel 3.3.3). Die Ableitung einfacher Entscheidungsregeln (Kapitel 3.3.4) bildet den Einstieg in die Modellierung unter Unsicherheit. Dieser Abschnitt soll weniger der Herleitung wissen-schaftlich verallgemeinerbarer Erkenntnisse dienen, sondern ist vielmehr als Beitrag für die Praxis gedacht. Die als begrenzt wissenschaftlich zu charakterisierende Darstel-lungsweise ist der einfachen Anwendbarkeit geschuldet. Mit den in Kapitel 3.3.5 beschriebenen heuristischen Ansätzen zur Konstruktion von Altersvorsorgeportfolios unter Berücksichtigung unscharfer Modellbedingungen kann der Anspruch auf Optimalität der Lösungen nicht mehr erhoben werden. Statt der Opti-malität der Modellergebnisse steht daher ausdrücklich die Beschreibung und Anwen-dung der Modellmethodik im Vordergrund. Durch die Modellierung unscharfer Zielvorgaben (Kapitel 3.3.5.1) und unscharfer Bud-getrestriktionen (Kapitel 3.3.5.2) sollen die Rahmenbedingungen eines Entscheiders möglichst realistisch nachgestellt werden. Es zeigt sich, dass sich mit einer Erweiterung der Unschärfe auf Zielvorgabe und Budgetvorgabe im Ergebnis ein höherer „Zufriedenheitsgrad“ erzielen lässt (i.e. die Lösungsmenge weist eine höhere Zugehö-rigkeit zur Menge der zufriedenstellenden Lösungen auf). Für den empirisch unbestreitbaren Hang deutscher Anleger zu konservativen Alternati-ven wie etwa der Barreserve oder dem Sparbuch findet sich im Kontext der unscharfen Modellierung durch die Berücksichtigung einer „sicheren“ Alternative (Alternative, die im Bezug auf die zukünftige Entwicklung keinerlei Unschärfe aufweist) eine ökonomi-sche Rechtfertigung, da sich Konstellationen konstruieren lassen, bei denen sich der „Zufriedenheitsgrad“ eines Portfolios durch Beimischung der sicheren Alternative stei-gern lässt. In Kapitel 3.3.6 wird die Modellierung unter Unsicherheit kritisch gewürdigt, wobei es eine Reihe von Modellunzulänglichkeiten zu identifizieren und zu rechtfertigen gilt. Kapitel 4Um einerseits die ökonomische Interpretation der Ergebnisse und andererseits den Transfer der Ergebnisse in die Praxis zu erleichtern, werden in diesem Kapitel allge-meine Regeln zur praktischen Planung der privaten Altersvorsorge definiert. Kapitel 5In diesem abschließenden Kapitel werden die Ergebnisse der Arbeit zusammengefasst (Kapitel 5.1), und es erfolgt ein Ausblick zum Themengebiet, indem Ansatzpunkte für weiterführende Forschungsaktivitäten identifiziert werden (Kapitel 5.2).

Anbieter: Dodax
Stand: 28.02.2020
Zum Angebot
Ableitung von Altersvorsorgeentscheidungen unte...
39,90 CHF *
ggf. zzgl. Versand

Im Zentrum dieser Arbeit steht die Frage, ob die unter dem Siegel der „staatlich geför-derten Altersvorsorge“ angebotenen Finanzprodukte tatsächlich den Ansprüchen einer Förderung genügen, d.h. tatsächlich zu einem effektiven (Vermögens-) Vorteil des An-legers führen. Empirisch betrachtet deutete die anfänglich sehr zögerliche Nachfrage nach den geförderten Produkten – insbesondere der sogenannten Riesterrente – darauf hin, dass aus Sicht der Anleger ein solcher Vorteil nicht zu erkennen war. Der sich in wachsenden Abschlusszahlen der letzten Jahre widerspiegelnde zunehmende Erfolg dieser Produktgattung könnte darauf zurückzuführen sein, dass die Anleger mittlerweile zu der Erkenntnis gekommen sind, aus der sogenannten staatlichen Förderung doch ei-nen Nutzen ziehen zu können. Im Kern wird mit dieser Frage das folgende Entscheidungsproblem beschrieben: Wie hoch sollte der Anteil der staatlich geförderten Finanzprodukte im Altersvorsorgeportfo-lio eines privaten Haushalts sein, um eine möglichst hohe Zielerreichung aus Sicht des Entscheiders zu gewährleisten. Die Tatsache, dass dieses Entscheidungsproblem vor dem Hintergrund des deutschen Steuerrechts mit seinem progressiven Steuertarif sowie einem langen Zeithorizont und dadurch bedingter Unsicherheit zu lösen ist, macht die Lösung komplex bzw. – aus Sicht des Wissenschaftlers positiv formuliert –– reizvoll. Kapitel 1 In der Problemstellung (Kapitel 1.1) wird die Schliessung der folgenden Forschungslü-cken als Ziel der Arbeit definiert: (1) Die im bisherigen Schrifttum abgeleiteten Erkenntnisse zur Vorteilhaftigkeit staatlich geförderter Altersvorsorgeprodukte beruhen auf der Unterstellung eines konstanten Steuersatzes. Im Rahmen dieser Arbeit wird die Auswirkung eines progressiven Steuersatzes in den Fokus der steuerlichen Betrachtung gestellt. (2) Die Analyse von Portfolioeffekten durch Mischung von staatlich geförderten und ungeförderten Vorsorgealternativen fehlt bisher. Um das Vorliegen solcher Portfolioeffekte beschreiben bzw. deren Nichtexistenz modellhaft belegen zu können, werden im Rahmen dieser Arbeit Altersvorsorgeportfolios konstruiert und analysiert. (3) Der durch die Zertifizierungsanforderungen für staatlich geförderte Finanzpro-dukte erklärbare höhere Verwaltungsaufwand geht im Regelfall auch mit einer geringeren Rentabilität dieser Produktgattung einher. Daraus leitet sich die wis-senschaftlich bisher unbeantwortete Frage ab, inwieweit dieser Kostennachteil der staatlichen Förderung durch Vorteile der Förderung kompensiert werden kann. (4) Der Aspekt der Flexibilität einer Anlage – im Schrifttum im Regelfall in Form von Einmalzahlungen modelliert – wurde bisher nur für den Sonderfall der Riesteranlage untersucht. Die Ausweitung der Analyse auf ungeförderte Produk-te und Portfolios von geförderten und ungeförderten Produkten fehlt bisher und soll im Rahmen dieser Arbeit erfolgen. (5) Die Unsicherheit der steuer- und förderrechtlichen Rahmenbedingungen (politi-sche Unsicherheit) einerseits und die mit statistischen Methoden nur schwer zu greifende Dynamik der finanziellen und persönlichen Umstände des Haushalts (anlegerindividuelle Unsicherheit) andererseits sind gerade bei Planungszeit-räumen von 20 bis 30 Jahren als planungsrelevante Einflussgrössen hervorzuhe-ben. Eine Berücksichtigung dieser Unsicherheitsquellen fehlt bisher im Schrift-tum und soll mithilfe der Theorie unscharfer Mengen in die Modellentwicklung dieser Arbeit einbezogen werden. Kapitel 2 Durch eine modellhafte Beschreibung eines Leibrentenprodukts in den jeweiligen Aus-prägungen der drei Schichten der Altersvorsorge in Deutschland werden die Grundlagen der weiteren Modellierung gelegt. Mithilfe der Kennzahlen „Wirkungsgrad“ und „Förderquote“ werden nicht nur die Probleme der aktuellen Beratungspraxis zur privaten Altersvorsorge verdeutlicht, sondern auch die Bildung von Altersvorsorgeportfolios und die Einbeziehung von Unsicherheit im Rahmen der folgenden Modelle motiviert. Kapitel 3 Dieses Kapitel ist der Modellierung des Entscheidungsproblems gewidmet. Zunächst werden einige für alle

Anbieter: Orell Fuessli CH
Stand: 28.02.2020
Zum Angebot
Möglichkeiten der finanziellen Altersvorsorge u...
69,90 CHF *
ggf. zzgl. Versand

Diplomarbeit aus dem Jahr 2006 im Fachbereich BWL - Bank, Börse, Versicherung, Note: 1,3, Universität des Saarlandes, 424 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Das Buch beschäftigt sich mit den verschiedenen Möglichkeiten der finanziellen Altersvorsorge. Neben einer ausführlichen Darstellung der gesetzlichen Altersvorsorge (und deren Entwicklung) wird konkret auf die weiteren finanziellen Möglichkeiten eingegangen. Als umfassende Ergänzung enthält das Werk eine ausführliche Ergänzung, eine Leibrente aus einer Immobilie zu erhalten, rechtliche Grundlagen dazu sowie ein Vergleich mit dem 'reverse mortgage' - Modellen der USA und Englands. Ebenso wird eine Umsetzung dieser in Deutschland diskutiert.Kapitel 2 dieser Untersuchung beschäftigt sich mit der gesetzlichen Rentenversicherung. An dieser Stelle steht allein die Altersrente im Fokus. Nach einem einleitenden geschichtlichen Überblick vergangener Reformen seit 1991 und einer grundlegenden Darstellung der Finanzierung der gesetzlichen Rentenversicherung werden im Anschluss die wichtigsten demografischen Probleme dargestellt und ihre Auswirkungen analysiert.Kapitel 3 analysiert die Änderungen der letzten durchgeführten Reform der Altersversorgung durch das Alterseinkünftegesetz im Jahre 2004. Die Ausführungen beschränken sich dabei auf die grundlegenden Eigenschaften der neuen Altersvorsorgemöglichkeiten. Neben einer Darstellung der Entwicklung von der 3-Säulen-Theorie zu der 3-Schichten-Theorie werden die wichtigsten Bausteine der 3-Schichten-Theorie der finanziellen Altersvorsorge beschrieben und bewertet(Stichwort 'Riester', 'Rürup' und die 'betriebliche Altersvorsorge'. Im Mittelpunkt dieser kritischen Analyse steht eine genaue Untersuchung von zwei Möglichkeiten, aus der Immobilie im Alter eine Rente zu beziehen. Kapitel 4 bis 7 beschäftigen sich daher mit der Leibrente aus Immobilien und dem amerikanischen Reverse Mortgage. Nach einer Eingliederung der Immobilie in das System der Altersvorsorge und einer kritischen Analyse von Vor- und Nachteilen der Immobilie in Kapitel 4, werden in Kapitel 5 und 6 die beiden Modelle Leibrente und Reverse Mortgage kritisch betrachtet. Im Mittelpunkt steht dabei die Aufgabe, möglichst alle wesentlichen Aspekte von Leibrente und Reverse Mortgage darzustellen und kritisch zu hinterfragen. In Kapitel 7 werden abschliessend die wesentlichen Unterschiede von Leibrente und Reverse Mortgage dargestellt. Abschliessend erfolgt in Kapitel 8 eine kurze Zusammenfassung der Ergebnisse

Anbieter: Orell Fuessli CH
Stand: 28.02.2020
Zum Angebot
Gütesiegel in der Wertpapieranlage
68,90 CHF *
ggf. zzgl. Versand

Das Vertrauen in den Finanz- und Bankensektor sowie in die Beratung wurde durch die Finanzkrise 2008 nachhaltig erschüttert. Gleichzeitig ist die finanzielle Allgemeinbildung der Deutschen relativ schwach ausgeprägt .Diese Kombination hat Folgen für den Vermögensaufbau und die Altersvorsorge in Deutschland. Die Schwierigkeit besteht darin, bei der Vielzahl von (Produkt-)Anbietern einen geeigneten qualitativen Partner und ein passendes Produkt bei der Wertpapieranlage zu identifizieren. Zahlreiche am Markt existente Gütesiegel, Ratings und Rankings sollen hierbei unterstützen, indem sie Transparenz schaffen und die Urteilsbildung unterstützen. Es stellt sich jedoch die Frage nach Aussagekraft, Informationsgehalt und Unabhängigkeit und damit letztlich nach dem Mehrwert für den Adressatenkreis derartiger Instrumente. Im Rahmen dieses Buches beschäftigt sich Herr Gerth mit der Theorie eines idealtypischen Gütesiegels und gleicht den hierfür gebildeten Kriterienkatalog mit den am Markt bekannten Gütesiegeln ab. Durch eine empirische, panelgestützte Befragung von 1.000 Verbrauchern werden darüber hinaus Informationsquellen, Bekanntheit, Wissen, Anforderungen und die Wirkung von Gütesiegeln auf die Wertpapierauswahl untersucht.

Anbieter: Orell Fuessli CH
Stand: 28.02.2020
Zum Angebot
Lebensarbeitszeitkontenmodelle - Eine Alternati...
45,90 CHF *
ggf. zzgl. Versand

Inhaltsangabe:Einleitung: Das Altersvorsorgesystem in Deutschland befindet sich in einem dramatischen Wandel. Nach der bislang vorherrschenden ¿Drei-Säulen-Theorie¿ bilden die gesetzliche Rentenversicherung, die betriebliche Altersvorsorge sowie die private Vorsorge die Basis für die Finanzierung der ¿Zeit nach dem Erwerbsleben¿. Die demographisch bedingte Überalterung der Bevölkerung, die zunehmende Verlängerung der Lebenserwartung sowie die aktuelle Arbeitslosenproblematik haben jedoch dazu geführt, dass die gesetzliche Rentenversicherung als bislang tragende Säule der Altersvorsorge zukünftig nicht mehr in der Lage sein wird, den Altersvorsorgebedarf in ausreichendem Umfang zu finanzieren. Dabei kann eine umlagefinanzierte weitere Erhöhung der Rentenversicherungsbeiträge aus gesamtwirtschaftlicher Sicht kein Lösungsansatz für die oben genannte Finanzierungsproblematik sein. Denn im internationalen Vergleich müssen die Arbeitskosten und insbesondere die Lohnnebenkosten in Deutschland als erheblicher Wettbewerbsnachteil angesehen werden. So werden zunehmend zahlreiche Arbeitsplätze in Billiglohnländer verlagert. Dies hat zur Folge, dass sich die Arbeitslosigkeit weiter erhöht und die sozialen Sicherungssysteme zusätzlich belastet werden. Wettbewerbspolitisch ist eine weitere Verteuerung des Produktionsfaktors Arbeit durch steigende Lohnnebenkosten nicht zu verantworten. Demzufolge soll auch aus staatlicher Sicht eine Entlastung der gesetzlichen Rentenversicherung durch zunehmend geförderte Vorsorgekonzepte im Bereich der betrieblichen und privaten Altersvorsorge erfolgen. Durch staatliche Förderungen in Form von steuerlichen und sozialversicherungsrechtlichen Ersparnissen sowie staatlichen Zuschüssen werden für Arbeitnehmer Anreize zum Aufbau einer zusätzlichen Altersvorsorge geschaffen. Mit dem Altersvermögensgesetz vom 26.06.2001 wurden die Möglichkeiten der betrieblichen Altersvorsorge auf insgesamt fünf staatlich geförderte Durchführungswege erweitert. Seit dem Jahr 2002 wurde gem. 1a Abs. 1 Satz 1 BetrAVG den Arbeitnehmern zudem ein gesetzlich festgeschriebener Rechtsanspruch auf Entgeltumwandlung eingeräumt, um die betriebliche Altersvorsorge zu forcieren. Neben den Durchführungswegen der bAV bietet die Entgeltumwandlung im Rahmen von betrieblichen Lebensarbeitszeitkonten eine alternative Möglichkeit zum Aufbau einer zusätzlichen Altersversorgung. In den nachfolgenden Ausführungen soll die Eignung von Lebensarbeitszeitkonten sowohl aus [...]

Anbieter: Orell Fuessli CH
Stand: 28.02.2020
Zum Angebot
Ableitung von Altersvorsorgeentscheidungen unte...
36,99 € *
ggf. zzgl. Versand

Im Zentrum dieser Arbeit steht die Frage, ob die unter dem Siegel der „staatlich geför-derten Altersvorsorge“ angebotenen Finanzprodukte tatsächlich den Ansprüchen einer Förderung genügen, d.h. tatsächlich zu einem effektiven (Vermögens-) Vorteil des An-legers führen. Empirisch betrachtet deutete die anfänglich sehr zögerliche Nachfrage nach den geförderten Produkten – insbesondere der sogenannten Riesterrente – darauf hin, dass aus Sicht der Anleger ein solcher Vorteil nicht zu erkennen war. Der sich in wachsenden Abschlusszahlen der letzten Jahre widerspiegelnde zunehmende Erfolg dieser Produktgattung könnte darauf zurückzuführen sein, dass die Anleger mittlerweile zu der Erkenntnis gekommen sind, aus der sogenannten staatlichen Förderung doch ei-nen Nutzen ziehen zu können. Im Kern wird mit dieser Frage das folgende Entscheidungsproblem beschrieben: Wie hoch sollte der Anteil der staatlich geförderten Finanzprodukte im Altersvorsorgeportfo-lio eines privaten Haushalts sein, um eine möglichst hohe Zielerreichung aus Sicht des Entscheiders zu gewährleisten. Die Tatsache, dass dieses Entscheidungsproblem vor dem Hintergrund des deutschen Steuerrechts mit seinem progressiven Steuertarif sowie einem langen Zeithorizont und dadurch bedingter Unsicherheit zu lösen ist, macht die Lösung komplex bzw. – aus Sicht des Wissenschaftlers positiv formuliert –– reizvoll. Kapitel 1 In der Problemstellung (Kapitel 1.1) wird die Schließung der folgenden Forschungslü-cken als Ziel der Arbeit definiert: (1) Die im bisherigen Schrifttum abgeleiteten Erkenntnisse zur Vorteilhaftigkeit staatlich geförderter Altersvorsorgeprodukte beruhen auf der Unterstellung eines konstanten Steuersatzes. Im Rahmen dieser Arbeit wird die Auswirkung eines progressiven Steuersatzes in den Fokus der steuerlichen Betrachtung gestellt. (2) Die Analyse von Portfolioeffekten durch Mischung von staatlich geförderten und ungeförderten Vorsorgealternativen fehlt bisher. Um das Vorliegen solcher Portfolioeffekte beschreiben bzw. deren Nichtexistenz modellhaft belegen zu können, werden im Rahmen dieser Arbeit Altersvorsorgeportfolios konstruiert und analysiert. (3) Der durch die Zertifizierungsanforderungen für staatlich geförderte Finanzpro-dukte erklärbare höhere Verwaltungsaufwand geht im Regelfall auch mit einer geringeren Rentabilität dieser Produktgattung einher. Daraus leitet sich die wis-senschaftlich bisher unbeantwortete Frage ab, inwieweit dieser Kostennachteil der staatlichen Förderung durch Vorteile der Förderung kompensiert werden kann. (4) Der Aspekt der Flexibilität einer Anlage – im Schrifttum im Regelfall in Form von Einmalzahlungen modelliert – wurde bisher nur für den Sonderfall der Riesteranlage untersucht. Die Ausweitung der Analyse auf ungeförderte Produk-te und Portfolios von geförderten und ungeförderten Produkten fehlt bisher und soll im Rahmen dieser Arbeit erfolgen. (5) Die Unsicherheit der steuer- und förderrechtlichen Rahmenbedingungen (politi-sche Unsicherheit) einerseits und die mit statistischen Methoden nur schwer zu greifende Dynamik der finanziellen und persönlichen Umstände des Haushalts (anlegerindividuelle Unsicherheit) andererseits sind gerade bei Planungszeit-räumen von 20 bis 30 Jahren als planungsrelevante Einflussgrößen hervorzuhe-ben. Eine Berücksichtigung dieser Unsicherheitsquellen fehlt bisher im Schrift-tum und soll mithilfe der Theorie unscharfer Mengen in die Modellentwicklung dieser Arbeit einbezogen werden. Kapitel 2 Durch eine modellhafte Beschreibung eines Leibrentenprodukts in den jeweiligen Aus-prägungen der drei Schichten der Altersvorsorge in Deutschland werden die Grundlagen der weiteren Modellierung gelegt. Mithilfe der Kennzahlen „Wirkungsgrad“ und „Förderquote“ werden nicht nur die Probleme der aktuellen Beratungspraxis zur privaten Altersvorsorge verdeutlicht, sondern auch die Bildung von Altersvorsorgeportfolios und die Einbeziehung von Unsicherheit im Rahmen der folgenden Modelle motiviert. Kapitel 3 Dieses Kapitel ist der Modellierung des Entscheidungsproblems gewidmet. Zunächst werden einige für alle

Anbieter: Thalia AT
Stand: 28.02.2020
Zum Angebot
Gütesiegel in der Wertpapieranlage
41,20 € *
ggf. zzgl. Versand

Das Vertrauen in den Finanz- und Bankensektor sowie in die Beratung wurde durch die Finanzkrise 2008 nachhaltig erschüttert. Gleichzeitig ist die finanzielle Allgemeinbildung der Deutschen relativ schwach ausgeprägt .Diese Kombination hat Folgen für den Vermögensaufbau und die Altersvorsorge in Deutschland. Die Schwierigkeit besteht darin, bei der Vielzahl von (Produkt-)Anbietern einen geeigneten qualitativen Partner und ein passendes Produkt bei der Wertpapieranlage zu identifizieren. Zahlreiche am Markt existente Gütesiegel, Ratings und Rankings sollen hierbei unterstützen, indem sie Transparenz schaffen und die Urteilsbildung unterstützen. Es stellt sich jedoch die Frage nach Aussagekraft, Informationsgehalt und Unabhängigkeit und damit letztlich nach dem Mehrwert für den Adressatenkreis derartiger Instrumente. Im Rahmen dieses Buches beschäftigt sich Herr Gerth mit der Theorie eines idealtypischen Gütesiegels und gleicht den hierfür gebildeten Kriterienkatalog mit den am Markt bekannten Gütesiegeln ab. Durch eine empirische, panelgestützte Befragung von 1.000 Verbrauchern werden darüber hinaus Informationsquellen, Bekanntheit, Wissen, Anforderungen und die Wirkung von Gütesiegeln auf die Wertpapierauswahl untersucht.

Anbieter: Thalia AT
Stand: 28.02.2020
Zum Angebot
Möglichkeiten der finanziellen Altersvorsorge u...
44,20 € *
ggf. zzgl. Versand

Diplomarbeit aus dem Jahr 2006 im Fachbereich BWL - Bank, Börse, Versicherung, Note: 1,3, Universität des Saarlandes, 424 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Das Buch beschäftigt sich mit den verschiedenen Möglichkeiten der finanziellen Altersvorsorge. Neben einer ausführlichen Darstellung der gesetzlichen Altersvorsorge (und deren Entwicklung) wird konkret auf die weiteren finanziellen Möglichkeiten eingegangen. Als umfassende Ergänzung enthält das Werk eine ausführliche Ergänzung, eine Leibrente aus einer Immobilie zu erhalten, rechtliche Grundlagen dazu sowie ein Vergleich mit dem 'reverse mortgage' - Modellen der USA und Englands. Ebenso wird eine Umsetzung dieser in Deutschland diskutiert.Kapitel 2 dieser Untersuchung beschäftigt sich mit der gesetzlichen Rentenversicherung. An dieser Stelle steht allein die Altersrente im Fokus. Nach einem einleitenden geschichtlichen Überblick vergangener Reformen seit 1991 und einer grundlegenden Darstellung der Finanzierung der gesetzlichen Rentenversicherung werden im Anschluss die wichtigsten demografischen Probleme dargestellt und ihre Auswirkungen analysiert.Kapitel 3 analysiert die Änderungen der letzten durchgeführten Reform der Altersversorgung durch das Alterseinkünftegesetz im Jahre 2004. Die Ausführungen beschränken sich dabei auf die grundlegenden Eigenschaften der neuen Altersvorsorgemöglichkeiten. Neben einer Darstellung der Entwicklung von der 3-Säulen-Theorie zu der 3-Schichten-Theorie werden die wichtigsten Bausteine der 3-Schichten-Theorie der finanziellen Altersvorsorge beschrieben und bewertet(Stichwort 'Riester', 'Rürup' und die 'betriebliche Altersvorsorge'. Im Mittelpunkt dieser kritischen Analyse steht eine genaue Untersuchung von zwei Möglichkeiten, aus der Immobilie im Alter eine Rente zu beziehen. Kapitel 4 bis 7 beschäftigen sich daher mit der Leibrente aus Immobilien und dem amerikanischen Reverse Mortgage. Nach einer Eingliederung der Immobilie in das System der Altersvorsorge und einer kritischen Analyse von Vor- und Nachteilen der Immobilie in Kapitel 4, werden in Kapitel 5 und 6 die beiden Modelle Leibrente und Reverse Mortgage kritisch betrachtet. Im Mittelpunkt steht dabei die Aufgabe, möglichst alle wesentlichen Aspekte von Leibrente und Reverse Mortgage darzustellen und kritisch zu hinterfragen. In Kapitel 7 werden abschließend die wesentlichen Unterschiede von Leibrente und Reverse Mortgage dargestellt. Abschließend erfolgt in Kapitel 8 eine kurze Zusammenfassung der Ergebnisse

Anbieter: Thalia AT
Stand: 28.02.2020
Zum Angebot
Lebensarbeitszeitkontenmodelle - Eine Alternati...
38,00 € *
ggf. zzgl. Versand

Inhaltsangabe:Einleitung: Das Altersvorsorgesystem in Deutschland befindet sich in einem dramatischen Wandel. Nach der bislang vorherrschenden ¿Drei-Säulen-Theorie¿ bilden die gesetzliche Rentenversicherung, die betriebliche Altersvorsorge sowie die private Vorsorge die Basis für die Finanzierung der ¿Zeit nach dem Erwerbsleben¿. Die demographisch bedingte Überalterung der Bevölkerung, die zunehmende Verlängerung der Lebenserwartung sowie die aktuelle Arbeitslosenproblematik haben jedoch dazu geführt, dass die gesetzliche Rentenversicherung als bislang tragende Säule der Altersvorsorge zukünftig nicht mehr in der Lage sein wird, den Altersvorsorgebedarf in ausreichendem Umfang zu finanzieren. Dabei kann eine umlagefinanzierte weitere Erhöhung der Rentenversicherungsbeiträge aus gesamtwirtschaftlicher Sicht kein Lösungsansatz für die oben genannte Finanzierungsproblematik sein. Denn im internationalen Vergleich müssen die Arbeitskosten und insbesondere die Lohnnebenkosten in Deutschland als erheblicher Wettbewerbsnachteil angesehen werden. So werden zunehmend zahlreiche Arbeitsplätze in Billiglohnländer verlagert. Dies hat zur Folge, dass sich die Arbeitslosigkeit weiter erhöht und die sozialen Sicherungssysteme zusätzlich belastet werden. Wettbewerbspolitisch ist eine weitere Verteuerung des Produktionsfaktors Arbeit durch steigende Lohnnebenkosten nicht zu verantworten. Demzufolge soll auch aus staatlicher Sicht eine Entlastung der gesetzlichen Rentenversicherung durch zunehmend geförderte Vorsorgekonzepte im Bereich der betrieblichen und privaten Altersvorsorge erfolgen. Durch staatliche Förderungen in Form von steuerlichen und sozialversicherungsrechtlichen Ersparnissen sowie staatlichen Zuschüssen werden für Arbeitnehmer Anreize zum Aufbau einer zusätzlichen Altersvorsorge geschaffen. Mit dem Altersvermögensgesetz vom 26.06.2001 wurden die Möglichkeiten der betrieblichen Altersvorsorge auf insgesamt fünf staatlich geförderte Durchführungswege erweitert. Seit dem Jahr 2002 wurde gem. 1a Abs. 1 Satz 1 BetrAVG den Arbeitnehmern zudem ein gesetzlich festgeschriebener Rechtsanspruch auf Entgeltumwandlung eingeräumt, um die betriebliche Altersvorsorge zu forcieren. Neben den Durchführungswegen der bAV bietet die Entgeltumwandlung im Rahmen von betrieblichen Lebensarbeitszeitkonten eine alternative Möglichkeit zum Aufbau einer zusätzlichen Altersversorgung. In den nachfolgenden Ausführungen soll die Eignung von Lebensarbeitszeitkonten sowohl aus [...]

Anbieter: Thalia AT
Stand: 28.02.2020
Zum Angebot